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PRESSESTIMMEN
REAKTIONEN

Euphorischer Jubel bisher in jeder Stadt .... 

Begeisterte Zuschauer, begeisterte Veranstalter, ausverkaufte Vorstellungen ...

​Schweinfurt

„Black Mountain“ kann ich jedem ans Herz legen. Ein Theaterabend der mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt hat mit Spannung, Suspense und starken Schauspieler:innen. Schon lange hatte ich in der Pause nicht mehr so viel Freude mit meinem Publikum über das Stück zu sprechen und wie es wohl ausgehen wird. Ein gut erzählter Abend, ein intelligentes Bühnenbild, gute Regie und ein ganz großer Grusel-Thriller-Faktor haben mich und mein Publikum überzeugt."

(Dr. Christof Wahlefeld, Intendant Theater Schweinfurt)

Bad Salzuflen

"In der Bad Salzufler Konzerthalle macht sich die Angst breit - Atemlose Stille

Der Psychothriller "Black Mountain" sorgt für Hochspannung in der Konzerthalle. Die Protagonisten ziehen die Zuschauer - auch dank ausgefeilter Technik - in ihren Bann.

Nebelschwaden ziehen über die Bühne, Regen ist zu hören, das Licht flackert unheilvoll - es ist eine unheilvolle Stimmung, die sich in der Konzerthalle verbreitet. 

Mit "Black Mountain" stand am Freitagabend ein packender Psychothriller auf dem Programm, der sein Publikum von Beginn an in eine beklemmende Atmosphäre hineinzog.

Im Zentrum des Psychothrillers von Brad Birch in der Aufführung der Theatergastspiele Fürth stehen Rebecca und Paul; ein Paar, das seine angeschlagene Beziehung retten will. Der Rückzug in eine entlegene Berghütte soll Abstand vom Alltag schaffen - und Raum für einen ehrlichen Neuanfang. Klare Regeln sollen helfen: gegenseitiges Zuhören, Offenheit, Fairness. Sogar getrennte Schlafzimmer sind Teil des Plans. Doch die vermeintlich kontrollierte Situation kippt schneller als erwartet. 

Wer kann wem trauen?

Die Abgeschiedenheit wird zunehmend zum psychologischen Druckraum. Alte Verletzungen, verdrängte Wahrheiten und unausgesprochene Vorwürfe drängen an die Oberfläche. Zwischen Rebecca und Paul entspinnt sich ein intensives Duell aus Andeutungen, Anschuldigungen und Zweifeln. Der Psychothriller lebt dabei weniger von äußerer Action als von innerer Spannung - von der Frage, wer hier wem noch trauen kann.

Zugleich schleichen sich unheimliche Momente in das Geschehen. Kleinigkeiten wirken plötzlich bedrohlich. Ein Gegenstand verschwindet, Geräusche scheinen aus dem Nichts zu kommen, Blicke verraten Misstrauen. Die Möglichkeit, dass jemand die beiden beobachtet, verleiht der Handlung zusätzliche Brisanz. Ist es Einbildung? Paranoia? Oder hat die Vergangenheit sie tatsächlich eingeholt? Das Stück spielt geschickt mit diesen Unsicherheiten und lässt Realität und Vorstellung immer wieder verschwimmen.

Licht setzt Akzente 

Die Inszenierung setzte stark auf Atmosphäre und psychologische Feinzeichnung. Licht und Schatten wurden gezielt eingesetzt, um Stimmungen zu verdichten. Plötzliche Helligkeit durchbricht die Dunkelheit, nur um sie im nächsten Moment noch bedrohlicher erscheinen zu lassen. Die Dialoge sind präzise und oft schneidend, zugleich aber von einer Intensität, die die Zerrissenheit der Figuren spürbar macht. Schritt für Schritt steigert sich die Spannung, bis sie kaum auszuhalten ist. 

Im Zuschauerraum herrschte über weite Strecken angespannte, fast atemlose Stille. Das Publikum folgte konzentriert jeder Wendung, jedem Wortwechsel, jedem leisen Hinweis. Der Psychothriller zeigte eindrucksvoll wie nach Liebe und Misstrauen, Hoffnung und Angst beieinanderliegen können. Statt einfacher Antworten bot die Aufführung vielschichtige Fragen und ein Finale, das noch lange nach dem Schlussapplaus nachwirkte.

Ein intensives Theatererlebnis der hochprofessionellen Crew aus Fürth, das beweist, wie wirkungsvoll psychologische Spannung auf der Bühne inszeniert werden kann."

Lippische Landeszeitung, Melanie Meyer, 01.03.2026

Neuburg an der Donau

"Gruselige Schatten im Nebel der Gefühle

Psychothriller "Black Mountain" der Theatergastspiele Fürth fesselt Publikum im Neuburger Stadttheater

Zarte Nerven waren am Sonntagabend nicht von Vorteil, denn es war lupenreiner Psycho-Grusel im Neuburger Stadttheater geboten. Die Theatergastspiele Fürth warteten mit einer äußerst fesselnden Inszenierung des Thrillers "Black Mountain" von Brad Birch auf. Von Bühnenausstattung über musikalische Untermalung bis zu dramatisch eingesetzten Lichteffekten waren die technischen Rahmenbedingungen perfekt gestaltet. Vor allem beeindruckte das dreiköpfige Ensemble tiergehend mit sehr eindringlichem Spiel.

Die Bühne ist in unwirklich scheinendes, grünes Licht getaucht. Hinter der Leinwand, auf die die Silhouette einer Kette von Berggipfeln projiziert ist, tanzt eine weibliche Gestalt und wirkt wie ein Scherenschnitt, wie ein Schatten ihrer selbst. In den kommenden 90 Minuten, von der Unterbrechung durch die kurze Pause abgesehen, schwebt das Geheimnisvolle, Rätselhafte im Raum. Vieles wird angedeutet, weniges klar ausgesprochen - sei es, was die Vorgeschichte von Rebekka (Luise Oevermann) und Paul (Alexander Milz, bekannt aus "Sturm der Liebe") betrifft, noch was den aktuellen Beziehungsstatus angeht. Dass wie aus dem Nichts Helen (Mirja Henking) in der waldreichen Idylle am Fuße des "Black Mountain" auftaucht, macht die Lage nur noch undurchsichtiger. 

Neben der Hütte, in der sich Paul und Rebekka zwischen "zerfledderten Steven-King-Büchern" versuchen einzurichten, gibt es einen Schuppen, in den dem neben dem Holz eine Schubkarre, eine Taschenlampe und eine Axt lagern. Unheimlicherweise verschwindet diese Axt im Laufe des Stücks und taucht in einigen beängstigenden Situationen wieder auf. Fast zu erwarten und dennoch überraschend schockierend, ist das Werkzeug am Ausgang des Beziehungsdramas beteiligt - zu viel soll hier nicht verraten werden.

Das Bühnenbild spiegelt die rustikale Szenerie der Waldhütte wider, ein Stück Holz und ein Podest symbolisieren den Holzschuppen. Auf der Leinwand im Hintergrund sorgt die Projektion von Wald und Bergen für die passende Natur-Kulisse. Mittels Scheinwerfer, mal taghell, dann stockdunkel, mal orangener Sonnenauf- oder -untergang, dann gespenstisch grün, werden Stimmungen erweckt und der Gruselfaktor unterstützt. Und dann ist da ja die Taschenlampe, die dramatische Spotlights setzt.

In diesem Setting überzeugen die drei Darsteller mit intensivem Spiel. Unheimlich ist es, wenn Helen plötzlich auftaucht, die mit blassem Gesicht sowieso schon geisterhaft wirkt, und im dämmerigen Licht die Axt über den Kopf erhebt. Im Tageslicht, ohne Axt, führt sie mit Paul ein Gespräch: "Du kannst nicht reinschneien und mich dann stehenlassen", wirft sie ihm vor, doch er verlangt: "Verschwinde aus unserem Leben", denn er will "retten, was ich und Rebekka noch haben". Helen, wohl die Affäre aus jüngster Zeit, lässt nicht locker und mit Rebekka ist es längst nicht so einfach, wie Paul erhofft hat.

So stellt Rebekka misstrauisch Fragen, beobachtet Paul, wirkt oft nach innen gekehrt, und ist offenbar nicht in bester psychischer Verfassung. "Ist das Urlaub für dich?", fragt sie ihn ungläubig und vorwurfsvoll, als er von Erholung spricht, "ich verbringe keinen Urlaub mit dir". Vorwürfe, Misstrauen, Wut und Angst stehen im Raum. Immer mehr gerät Paul, der anfangs der ist, der den Kaffee kocht, um eine heimelig-gemütlich-beruhigende Atmosphäre zu schaffen, zusehends emotional aus den Fugen.

Richtig gruselig gelingen die Frauenfiguren in der Inszenierung von Regisseur Thomas Rohmer. Sie halten unappetitliche und unheimliche Überraschungen bereit und sind neben den Grusel-Schocker-Momenten vielschichtig angelegt. Dazu kommt, dass der Zuschauer nur ahnen kann, was Wahrheit ist, was Traum, was seelischer Zustand oder was wirklich passiert. Klarheit und eine eindeutige Moral eröffnen sich nicht, vieles bleibt im dunstigen Schleier - tatsächlich hat es im Stadttheater wohl selten so viel künstlichen Nebel gegeben. 

Neben dem schlichten Psycho-Grusel stellen sich den Zuschauern Fragen danach, was Kontrolle und Verdrängung, was emotionale Gewalt mit Menschen machen kann und ob Moral wirklich Sicherheit bietet. 

Der Applaus ist groß und lang, sodass sich Henking, Milz und Oevermann mehrfach dankend verbeugen und die ein oder andere gruselige Pose zeigen."

Neuburger Kurier, Heidrun Budke, 03.03.2026

Neuburg an der Donau

"Black Mountain" im Neuburger Stadttheater: Mysteriöse Beziehungsarbeit

Thomas Rohmer inszeniert im Neuburger Stadttheater den Psycho-Thriller "Black Mountain" von Brad Birch. Dabei fragen sich Zuschauerinnen und Zuschauer bis zum Schluss, was Realität und was Fiktion ist.

Unerklärliche Geräusche aus der Dusche, Menschen in der Ferne, eine verschwundene Axt, ein blutiger toter Vogel und eine Ehefrau mit Blut verschmiertem Mund, dazu farbige Licht- und dramatische Soundeffekte. Je weiter der Abend fortschritt, desto mehr und intensiver sickerte das Gruseln und Grauen in die Köpfe der gespannten Zuschauer des Neuburger Stadttheaters ein. Auf der Bühne inszenierte Thomas Rohmer, Intendant der Theatergastspiele Fürth, den Psychothriller "Black Mountain" von Brad Birch.

Louise Oevermann und Alexander Milz überzeugen mit hochemotionaler Körpersprache

Die drei jungen Schauspieler und - spielerinnen Luise Oevermann als Rebecca, Alexander Milz als Paul und Mira Henking verwandelten den Raum dabei in einen Ort der beklemmenden, hochdramatischen Ereignisse. Oftmals blieb bewusst die Frage offen, ob es sich um echte Begebenheiten oder um verstörende Hirngespinste der Protagonisten handelte. ...

Rebecca und Paul versuchten in einer abgelegenen Holzhütte unterhalb des "Black Mountain" wieder zueinanderzufinden. Dabei bemühten sie sich leider meist nur abwechselnd, weit weniger oft gleichzeitig um eine neue Gesprächs- und Umgangskultur. Die konfliktbeladenen Dialoge, Ausweichversuche, Annäherungsbemühungen und Alltäglichkeiten erwiesen sich als durchaus glaubhaft und authentisch. Die ausdrucksstarke Mimik und Körpersprache von Luise Oevermann und Alexander Milz verstärkten die hochemotionale Atmosphäre. 

Das Ensemble sorgte bis zum erschreckenden Showdown für höchste Spannung

Die Zuschauerinnen und Zuschauer bezogen vermutlich innerlich Partei für die Frau oder den Mann. Sehr schwierig, vielleicht möglich. Doch eine immer wieder bei Paul (Alexander Milz) auftauchende Ex-Affäre, Helen (Mira Henking), trug nicht zur Bereinigung der Beziehungssituation bei. Geheimnisvoll, fordernd und bedrohlich gemahnte Helen an die Vergangenheit mit Paul und forderte gleichzeitig eine gemeinsame Zukunft. Wie sollte da die Versöhnung mit Rebecca (Luise Oevermann) gelingen? Die Ereignisse spitzten sich für alle Beteiligten beinahe soghaft immer weiter zu - jenseits der Zivilisation, in ziemlicher Abgeschiedenheit. Es kam zum erschreckenden Showdown! Die Zuschauer fragten sich bis zum Schluss, was Realität und was Fiktion sei - was die Spannung des Stückes noch einmal deutlich erhöhte. 

Insgesamt ein unterhaltsamer Theaterabend jenseits weltpolitischer Ereignisse."

Neuburger Rundschau, Elke Böcker, 02.03.2026

​Bad Orb

Spannender Psychothriller

Mit "Black Mountain" servierten die Theater-Gastspiele Fürth starken Theater-Tobak - Ensemble brachte eine starke Leistung auf die Bühne

"Mit dem Psychothriller "Black Mountain" servierten die Theater-Gastspiele Fürth starken Abo-Theater-Tobak. In der Bad Orber Konzerthalle agierten Luise Oevermann, Mirja Henking und Alexander Milz zu Brad Brich's spannungsgeladenem Stück. Thomas Rohmer hat es atmosphärisch dicht umgesetzt.

Eine große Rolle spielen das Bühnenbild sowie die Geräusch-, Licht- und Nebelregie, die die Spannung immer wieder steigern. Zunächst muss man ins Werk reinkommen, bis man mitbekommt, dass Paul (Milz) und Rebecca (Oevermann) ihre Beziehung kitten/retten wollen. Paul hat sie mit Helen (Henking) betrogen, bedauert das von Herzen und will alles tun, damit Rebecca und er wieder zusammenfinden. "Wir müssen reden, wollen ehrlich und fair miteinander sein": Dafür mieten sie ein Haus in einer Einöde nähe des Black Mountain. 

Schon bald zeigt sich, dass Rebecca überhaupt nicht daran denkt, ihm zu verzeihen. Sie will, dass er leidet und tut alles dafür. Als auch noch Helen, vermeintlich von Rebecca unbemerkt, auftaucht und ihn unter Druck setzt, wird der arme Kerl zum Nervenbündel, und man versteht zwar, warum er mit Helen Schluss gemacht hat; aber nicht so recht, warum er die Zweisamkeit mit der scharfzüngigen Rebecca sucht. Die beiden treiben ihn subtil in den Wahnsinn. 

Bald ist er zwischen Pest und Cholera gefangen. Es kommt zu unheimlichen Ereignissen, bei denen ein toter angefressener Vogel und eine mit blutigem Mund herumlaufende Rebecca eine Rolle spielen, unbenutzte Duschen laufen, ein Beil verschwindet. Der Heilungsprozess für die Beziehung geht schief - ein unheimlicher und mysteriöser Showdown bahnt sich an und wird, zumindest für den Zuschauer, nicht aufgeklärt. Mit langanhaltendem Beifall wurden die Darsteller für ihr textsicheres und dialogstarkes Spiel belohnt."

Geldhäuser Neue Zeitung, ez, 03.03.2026

Schönau

Finale mit Nachhall

Schönaus Theatersaison endete mit Psychothriller - "Black Mountain" brachte Wucht und offenes Ende

Beim letzten Theaterabend der Theatersaison 2025/2026 wurde es intensiv und stellenweise beklemmend: Auf Einladung der Klosterstadt gastierten die Theatergastspiele Fürth mit dem Psychothriller "Black Mountain" von Brad Birch in einer Bearbeitung von Thomas Rohmer. Es lag eine mystische Stimmung in der Luft: Gedämpftes Licht, karge Bühnenausstattung und sphärische Klänge schufen in der Stadthalle eine Atmosphäre, die das Publikum unmittelbar in den Bann zog. Doch was folgte, forderte die Zuschauerinnen und Zuschauer heraus.

Im Zentrum der Handlung stehen Rebecca (Luise Oevermann) und Paul (Alexander Milz), die sich nach einem einschneidenden Erlebnis in ein abgelegenes Haus am Fuße des "Black Mountain" zurückgezogen haben. was zunächst wie ein Versuch wirkt, ihre Beziehung zu retten und Abstand vom Erlebten zu gewinnen, entpuppt sich rasch als brüchige Illusion.

Beide tragen schwer an einem Ereignis aus der Vergangenheit: Während Rebecca von Schuldgefühlen und beunruhigenden Visionen geplagt wird, versucht Paul, die Geschehnisse rational zu erklären und unter Kontrolle zu halten. Doch seine scheinbare Sachlichkeit bekommt immer mehr Risse. Immer wieder brechen alte Vorwürfe auf: Wer trägt Verantwortung? Wer hat weggesehen? Und wer sagt die Wahrheit?

Mit dem Auftauchen von Helen (Mirja Henking) verschärft sich die Situation dramatisch. Sie konfrontiert das Paar mit Details, die Rebecca und Paul am liebsten vergessen würden. Dabei bleibt lange unklar, welche Absichten Helen verfolgt. Ist sie Anklägerin, Mitwisserin, oder selbst Teil eines größeren Geheimnisses? In intensiven Wortgefechten deckt sie Widersprüche auf, treibt die beiden gegeneinander und zwingt sie, sich ihren innersten Ängsten zu stellen.

Im weiteren Verlauf verschwimmen Realität und Einbildung zunehmend. Geräusche aus dem Wald, Schatten im Haus, plötzlich abbrechende Gespräche - all das lässt Zweifel aufkommen, ob das Bedrohliche tatsächlich von außen kommt oder allein in den Köpfen der Figuren existiert. Die Isolation steigert sich zur psychischen Ausnahmesituation. Rebecca verliert zunehmend Halt, während Paul verzweifelt versucht, die Fassade der Normalität zu wahren.

Der Höhepunkt des Stückes zeigt sich schließlich in der schonungslosen Offenlegung der Wahrheit: Die Figuren müssen sich eingestehen, dass nicht ein einzelnes Ereignis, sonder ihr eigenes Schweigen und ihre Verdrängung sie in diese Lage gebracht haben. Das Stück endet offen, ohne einfache Auflösung, aber mit der Erkenntnis, dass Schuld und Verantwortung sich nicht verdrängen lassen.

Die anspruchsvollen Dialoge der Protagonisten verlangten vom Publikum Konzentration. Die Spannung zwischen den Darstellern war zum Greifen nahe: Jede Geste, jeder Blick schien aufgeladen. Besonders Luise Oevermann überzeugte mit einer intensiven Darstellung der innerlich zerrissenen Rebecca. Alexander Milz verlieh Paul eine Mischung aus kontrollierter Kälte und unterschwelliger Verzweiflung, während Mirja Henking als Helen eine geheimnisvolle Präsenz auf die Bühne brachte, die das fragile Gleichgewicht endgültig ins Wanken brachte.

Das Schönauer Publikum schien überrascht von der Wucht der teils sehr intensiven Dialoge und brauchte sicherlich eine Weile, um sich in dem vielschichtigen Stück zurechtzufinden. Gerade diese anfängliche Irritation wich im Verlauf des Abends einer Faszination. Licht- und Toneffekte verstärkten die psychologische Dimension des Thrillers. Plötzliche Lichtwechsel, hallende Geräusche und gezielt eingesetzte Stille ließen den Psychothriller intensiv auf die Zuschauer wirken. ... Ein Theaterabend, der lange nachhallt."

Rhein-Neckar-Zeitung, Eva-Maria Elfter-Häfele, 05.03.2026

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