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Euphorische Kritiken, Stehende Ovationen jeden Abend … dann kam Corona …

 

ABER – nun legen wir los und wir werden auch Ihr Theater rocken !

Diesmal mit Stefanie Hertel, Musical-Superstar Stuart Sumner, Sturm-der-Liebe-Star Alexander Milz, Brix Schaumburg, erneut dem grandiosen Sascha Hödl und vielen anderen 

 

Kronach, Neue Presse, 17. Februar 2020

Italien wie es singt und lacht

Das Lustspiel "Avanti, Avanti" feiert beim Kreiskulturring Premiere. Die Besucher erlebten eine furiose Inszenierung von Thomas Rohmer.

Italien wie es singt und lacht


Das Lustspiel "Avanti, Avanti" feiert beim Kreiskulturring Premiere. Die Besucher erleben eine furiose Inszenierung von Thomas Rohmer.

Dank seiner singenden Schauspieler konnte Regisseur Thomas Rohmer auf die ernsthafte Seite, die jede Komödie zu einer solchen macht, verzichten und verwandelte auf genial satirische Weise "Avanti! Avanti!" "eine vielleicht unmoralische Komödie" von Samuel Tayler - die von Billy Wilder mit Jack Lemmon und Juliet Mills großartig komödiantisch verfilmt worden ist - in eine ganz unmoralische Geschichte. Dabei wird kein Klischee weggelassen, das die Deutschen in ihrer spießigen und verlogenen Moral mit ihren Vorurteilen über die Italiener und Italien aufbauten. Der Regisseur lässt kein Fettnäpfchen aus, in das die Schlager und Filme der 50er-Jahre stolperten.

Die Premiere im Kronacher Kreiskulturraum wurde zu einem Abend zum Genießen und Kreischen, bis die Lachmuskeln schmerzten. Thomas Rohmer nahm das Sujet der Komödie als solches auf und machte daraus ein Lustspiel mit viel Musik. Er verwandelte die Szenerie in einen der typischen Musikfilme der 50er und 60er Jahre. Das heißt, die Handlung wird einfach und ständig von Musiknummern, die aber haargenau zum Geschehen passen, unterbrochen. ... Alle sangen die Schlager und Evergreens der Schlagerära des 20. Jahrhunderts live und mit guter Stimmbildung. ... Die Schauspieler zeigten sich in allen Lagen als echte Komödianten, die einfach Spaß an ihrem komischen Treiben hatten. Sie gaben alles und waren sich für nichts Peinliches zu schade. Und das alles im Outfit und Stil der Zeit (Kostüme: Thomas Rohmer).

Wie liebevoll die Inszenierung bis ins kleinste Detail durchdacht war, zeigte allein schon das aufwendige Bühnenbild (Elmar Thalmann). Eine prächtige Hotel-Suite in Rom, mit dudelndem Radio und zweifelhaftem Telefon, mit großzügiger Terrasse vor einer Straße am Meer. Dazwischen führte eine - mangels Drehbühne - aufwendig mit einer Art Karussell installierter Straße verschiedene Gefährte zu bestimmten Szenen vorüber. Als zur Liebesszene zwischen dem schwulen Allzweckhelfer Baldassare Pantaleone, köstlich ausgespielt und auf die Spitze getrieben von Sascha Hödl, "Amor" auf den Balkon springt und seinen Pfeil abschießt, kam im Hintergrund zum Beispiel der unverzichtbare Theater-Schwan vorbei. Oder "Baldo" fuhr singend mit Vespa, Auto oder Zug vorüber.

... Sie tanzten fröhlich und sangen "Amore", "Sag mir Quando", "Buona sera Signorina". Von "Ciao, Ciao Bambina" bis "Twist & Shout" ... und ließen Gitte, Conny oder Caterina Valente vergessen; Joyello Sabatelli konnte romantisch und rockig wie Elvis und stellte mit Sascha Hödl und David-Jonas Frei zwei so kuriose wie bejubelte Gesangsduos dar. Zum Premieren-Finale rockte neben Vittorio Spina (ebenfalls David-Jonas Frei), dem Filmregisseur, der in Rohmers Fassung dem Stück eine etwas andere Wendung gibt, Regisseur Thomas Rohmer selbst im Kreis seines Ensembles kräftig mit.

Das Publikum, das nach einigen Schocksekunden zu Anfang, dann kräftig mitmachte, jeden Schlager mitsang und oft sogar weiter pfiff, bejubelte jeden Einzelauftritt und tobte zu den Rock’n’Roll-Nummern. Mit dem großen Finale, in dem sich Sandy, Alison und Baldo, der schwule Gigolo, ihre Liebe zu dritt versprachen, jedes Jahr einen ganzen Monat, erhoben sich alle Besucher klatschend und singend von ihren Plätzen und zeigten ihre Begeisterung für die große Wochenend-Party, die sie drei Stunden bestens unterhalten hatte.

Mit "Schuld war nur der Bossa Nova", "Ciao, ciao, auf Wiedersehen" und letztlich "Volare" verabschiedeten sich die Darsteller vom Publikum. Bestes Musiktheater aus Fürth." - Peter Müller

 

Bad Salzuflen, Salzstreuner, 17. März 2020

Zum Schluss tanzte und sang sogar das begeisterte Publikum im Kur- und Stadttheater.

"Avanti, Avanti" punktete mit viel Musik, liebevollen Details und sympathischen Figuren. Auch die Tatsache, dass viele bekannte Fernsehgesichter zum Ensemble zählten, dürfte die Attraktivität des Stückes gesteigert haben. ... Die Geschichte, die bereits 1972 von Billy Wilder und mit Jack Lemmon auf die Kinoleinwand gebracht wurde, erzählt von den typischen Klischeebildern von Bella Italia - in dem nichts wirklich funktioniert. "Avanti, Avanti" funktionierte aber umso besser ..." - gabe

 

 

 

Bad Salzuflen, Lippische-Landes-Zeitung, 09. März 2020 

"Dolce Vita" mit Hindernissen

Ein mit hochkarätigen Schauspielern besetztes Ensemble hat am Freitagabend Samuel A. Taylors legendäres Stück "Avanti, Avanti" auf die Bühne des Kur- und Stadttheaters gebracht. Die fast ausverkaufte Vorstellung der Theatergastspiele Fürth punktete mit brillantem Witz, stimmungsvollen Gesangseinlagen und liebevoll gestalteten Kulissen. ... Der heimliche Protagonist war jedoch Sascha Hödl, der als Baldo verdeutlichte, dass der Grat zwischen Selbstbewusstsein und Selbstmitleid sehr schmal sein kann. Einmal sprang er weinend von der Bühne zu den Zuschauern und suchte in den ersten Reihen - "Keine Sorge - ich habe keine Coronaviren" schluchzend - Trost. Hinzu kamen immer wieder skurrile Einfälle im  Bühnenbild, etwa als Baldo als Gondoliere besondere Romantik in das Hotelzimmer von Alexander und Alison brachte .

Am Ende gab es lang anhaltenden Applaus, dem das gesamte Ensemble mit einem ausgelassenen Ständchen dankte. Spätestens bei dem Klassiker "Volare" hielt es niemanden mehr auf den Sitzen". - jcp

Kronach - Fränkischer Tag, 17.02.2020

Ein Hauch von Liebe und Leichtigkeit: In Italien ticken die Uhren anders

Die Bühne des Kreiskulturraums wurde für die Komödie "Avanti, Avanti" zu einer Hotel-Suite in Rom umfunktioniert. In der traumhaften Komödie mit vielen bekannten alten Schlagern suchen zwei junge Menschen die Leichname ihrer Eltern. ... Die Moral spielt neben den Schlagern, die für nostalgische Gefühle sorgten, eine große Rolle in diesem wunderbaren Stück. ... Die Komödie, veranstaltet durch den Kreiskulturring unter der Führung von Gisela Lang, bescherte den Besuchern nicht nur einen "Hauch von Frühling", sondern auch von Rom, der Liebe und der Leichtigkeit." - mw


 

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