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REAKTIONEN

JUBEL FÜR "AUSGERECHNET MALLORCA" IN Meppen, Weiden, Baunatal ....   Die Zuschauer waren aus dem Häuschen, spendeten nicht nur immer wieder Szenenbeifall sondern spendeten am Ende minutenlangen euphorischen Beifall mit Bravorufen.

Stehende Ovationen in Brunsbüttel, Baiersdorf, Recklinghausen ... Das Publikum ist aus dem Häuschen ... 

Ein wunderbarer Komödienerfolg, der nicht nur volle, sondern begeisterte Häuser beschert !!!

Weilburg an der Lahn - Ein Urlaub voller Überraschungen

Theatergastspiele Fürth begeistern in Weilburg mit „Ausgerechnet Mallorca“

Was für ein Durcheinander – und dazu ein Publikum, das sich vor Lachen den Bauch gehalten hat: Zur turbulenten Komödie „Ausgerechnet Mallorca“ hat die Theatergemeinde Weilburg in die Weilburger Stadthalle „Alte Reitschule“ eingeladen.

Mit dem Engagement der „Theatergastspiele Fürth“, die in der vergangenen Saison bereits mit dem „Männerparadies“ für Bauchmuskelkater der feinsten Art sorgten, hat Holger Redling erneut ein gutes Händchen bewiesen. Rund 400 Zuschauer waren in die Stadthalle gekommen. 

Die Reise nach Mallorca beginnt mit „Bitte anschnallen, wir starten nun zu unserem Flug nach Mallorca“. Auf der Insel angekommen trifft bald Klaus-Rüdiger Maier im „Hotel Steffi und Boris“ ein und bezieht Zimmer 318. Gebucht hat er ein Fünf-Sterne-Hotel, bekommen hat er eine Bruchbude, in der die Tapeten teilweise von der Wand hängen, in deren Badezimmer fließendes Wasser fehlt und in der Toilette stinkende Teile schwimmen. Der angekündigte „Blick aufs Meer“ wurde vor einem Jahr schon zugebaut. „Wo ist die versteckte Kamera“, fragt sich der entsetzte Gast ... 

 

Aber Klaus-Rüdiger alias Oliver Clemens will das Zimmer eh nur, um einmal am Tag die Kleidung zu wechseln, ansonsten wird er bei seiner Freundin nächtigen. Die Gattin weilt derzeit in Kur. 

Thomas Rohmer, der die Rolle des chaotischen, zum Schreien komischen Hotelinhabers und Zimmerburschen Pedro spielt und außerdem Intendant der Theatergastspiele Fürth sowie Regisseur ist, sorgte mit seinen Auftritten für Lachanfälle: Stets hat er die passende Ausrede und irgendeine ulkige Handlung parat. Und dann trifft Doris Mayer ein, die wunderbare Powerfrau Judith Hildebrandt, die das gleiche Zimmer gebucht hat und ebenfalls eigentlich nur täglich ihre Kleidung wechseln will, weil sie mit ihrem Geliebten verabredet ist. 

Da alle guten Dinge drei sind, kommt auch noch Martin Meier angereist, ebenfalls in Zimmer Nummer 318. Rhon Diels – schon im „Männerparadies“ als Kosmetikverkäufer Karsten bezaubernd gewesen – verkörpert den Martin, der aufgrund einer unerfüllten Liebe ins Kloster gehen und noch ein letztes Mal die Freiheit erleben will. 

Ständig klingelt das Telefon: Mal ist es Klaus-Rüdigers Gattin Waltraud, die vom brennenden Haus, kaputten Auto und dem Sohn im Gefängnis berichten will und zum Schluss einen Kurschatten hat und dem Ehemann den Laufpass gibt. Oder es ist Martins Mutter, die den Sprössling nicht in Ruhe lässt und ihm sogar die Nonne „Schwester Doris“ – gekonnt von Erika Skrotzki verkörpert – als Aufsicht auf den Hals hetzt. 

Und dann gehen die Liebschaften von Klaus-Rüdiger Maier und Doris Mayer kaputt und das Zimmer 318 wird gleichzeitig zur Zufluchtsstätte aller – stets natürlich mit dem dazwischen herum wirbelnden Pedro. 

In der Nacht kommen Martin Meier und Klaus-Rüdiger Maier betrunken im Zimmer zusammen: Der erste hat beim Bananenwettessen einen Gartenzwerg gewonnen, der zweite bei Männerstrip eine Gummipuppe als Preis erhalten. Und dann trifft auch noch Doris Mayer ein – und zu guter Letzt Schwester Doris. 

Schreckmomente im Bett, Gummipuppenteile und ein Pedro mit Eimer auf dem Kopf 

Jetzt geschieht ein unendliches Wirrwarr – mit unterschiedlichsten Schreckmomenten im Bett, herumwirbelnden Gummipuppenteilen, zupackenden Armen, einer kämpfenden Doris, einem Pedro mit Eimer auf dem Kopf ... und zum Schluss passiert es: Der Liebesblitz schlägt bei Martin und Doris ein. Es kommt zu einem Happy End – alle sind wieder glücklich und das Stück ist aus. Viele Male müssen die Darsteller auf die Bühne, bis irgendwann der Applaus dann endlich abebbt.

Weilburger Tageblatt, 08.12.2018, Margit Bach 

Grenchen / Schweiz - Für das Publikum gab es eine gehörige Portion Situationskomik inklusive.

Die Theatergastspiele Fürth überzeugten im gut besetzten Gerochener Parktheater das Publikum mit der Komödie "Ausgerechnet Mallorca".

Die Komödie, leichte Kost gewiss, aber von einem inspirierten Ensemble gekonnt umgesetzt. ... Das Hotelzimmer wird zur Zufluchtsstätte, Begegnungen und Turbulenzen zwischen den Akteuren sind so unvermeidlich. Missverständnisse auch. So wird zum Beispiel die Ordensschwester zum Gaudi des Publikums für eine Vertreterin des "horizontalen Gewerbes" gehalten. ... Das Ensemble zeigt sich in bester Spiellaune. ... Hervorzuheben gilt es Thomas Rohmer. Er ist so etwas wie die Seele des Stückes. Als Schauspieler gibt er den ebenso gewichtigen wie quirligen Pedro Rodriguez mit erstaunlicher Verve, Leichtigkeit und wuchtiger Bühnenpräsenz. Zudem hat er gleich drei Hüte an. Er ist nämlich auch verantwortlich für die schnörkellose Regie und leitet überdies seit einem Vierteljahrhundert die Theatergastspiele Fürth".

Solothurner Zeitung, André Weyermann, 21.01.2019

Schopfheim - Witz-Schraube bis zum Anschlag hochgedreht: Turbulente Urlaubskomödie "Ausgerechnet Mallorca".

Tür auf, Tür zu, rein in den Schrank, raus aus dem Schrank, und dann klingelt permanent das Telefon: Wie im Taubenschlag geht es zu in Zimmer 318 eines heruntergekommenen Hotels, dem Schauplatz der turbulenten Urlaubskomödie "Ausgerechnet Mallorca". Das aufgedrehte Lustspiel um Ferien mit Hindernissen und Ballermann-Touristen sorgte in der Theaterreihe der Kulturkooperation bei den Zuschauern in der Stadthalle für viele Lacher.  ... Dumm nur, dass der Portier Pedro das Zimmer gleich dreifach belegt hat und nun alle Hände voll zu tun hat, um die Gäste aneinander vorbei zu bugsieren. Gewitzt und mit augenzwinkerndem Humor spielt Thomas Rohmer, der auch für Regie und Kostüme verantwortlich ist, diesen spanischen Hotelangestellten, der offenbar Mädchen für alles ist. "Madre de Dios!", seufzt der im Dauereinsatz hin und her eilende Pedro angesichts der amüsierwütigen "Billigtouristen" und lässt schon mal Seitenhiebe auf den Massentourismus am Ballermann los. Auch die anderen Darsteller, allesamt junge Schauspieler, die aus TV-Serien und Soaps bekannt sind, treiben das Tohuwabohu mit viel Situationskomik munter auf die Spitze. Quirlig in hautengen Kleidern und auf hohen Hacken fegt Judith Hildebrandt als bayerischer Wirbelwind Doris durch das Hotelzimmer. Mit Windstärke zehn saust das kleine kecke Temperamentsbündel hin und her und vertreibt wie eine Furie die "damischen Deppen". 

... Auf der Suche nach ihrem Schützling platzt die Nonne, resolut und schlagfertig gespielt von Erika Skrotzki, in das falsche Zimmer, wo Klaus-Rüdiger auf eine gewisse Dame wartet.

Und schon setzt sich ein rasantes Karussell an Verwicklungen in Gang in dieser schrillen Komödie, in der die Herren öfter nur im Bademantel, in Unterhose oder mit einem Handtuch bekleidet durchs Zimmer irren, im Alkoholrausch aus Versehen unter einer Bettdecke landen, im Schrank eingesperrt werden und eine Polonaise tanzen.

Gut, dass die bestens aufgelegten und komödiantisch gewieften Profischauspieler diesen überdrehten Plot mit viel Verve und Spielwitz wettmachen. An Running Gags, lustigen Missverständnissen und anzüglichen Anspielungen mangelt es nicht in diesem Stück, in dem die Witz-Schraube bis zum Anschlag hochgedreht wird. ... Ein kurzweiliger Spaß und ein unterhaltsamer Lachschlager."

Badische Zeitung, Roswitha Frey, 21.01.2019

Schopfheim - Rasante Klamotte mit viel Spielwitz.

Die turbulente Urlaubskomödie in der gut gefüllten Stadthalle gefiel durch rasanten Spielwitz.

... Die Klamotte ist vergnüglich, weil perfekt auf die Pointe hininszeniert und mit Serienschauspielern besetzt, die genau wissen, wie eine solche Comedy gespielt werden will: mit Rasanz, Spiel- und Dialogwitz.

Regisseur und Hauptdarsteller Thomas Rohmer weiß um die Wirkung des "Running Gags". 

Die Klamotte ist auch eine mit lustigen Klamotten. Judith Hildebrandt als paranoide, bescheuerte Putzfrau, die keine ist, tanzt mit hochhackigen Absätzen. und kurzem Söckchen an, bezieht zuerst im eng sitzenden, bayerischen Lederhosen-Mini das Hotelzimmer. Die Kleine, ein wilder Feger, der immer einen Anlauf nimmt, um aufs hohe Bett zu hüpfen, verjagt mit Tennisschläger die Männer - auf sie mit Gebrüll!

Oliver Clemens als deutscher Ballermann mit Abschleppgedanken hat einigen Sexappeal, ist aber am Schluss der bedauernswerte Klaus-Rüdiger, dem nicht nur daheim das Haus abgebrannt, sondern auch der Hund gestorben ist. Rhon Diels fliegen in diesem heillosen Durcheinander die Zuschauersympathien zu als arg geprüftem Novizen mit lüsternen Gedanken. Erika Skrotzki hat als resolute, furchtlose Nonne vor dem Herrn die Lacher auf ihrer Seite, wenn sie das verrückte Comedy-Ensemble und die Zuschauer mit dem Schreckensruf "Sodom und Gomorrha!" in die Pause schickt. ... 

Zugegeben, das ist flache Unterhaltung, aber man hat an diesem Theaterabend, wenn man nicht so sehr aufs Niveau schielt richtig viel Spaß. Lacher pur im Publikum und viel Beifall bis hin zu begeistertem rhythmischem Klatschen."

Die Oberbadische, Jürgen Scharf, 20.01.2019

Baunatal - "Drei mal drei am Ballermann. Drei mal drei, so lautete die Unterhaltungsformel am Mittwochabend in der Stadthalle von Baunatal. Die Theatergastspiele Fürth machten mit dem Theaterstück "Ausgerechnet Mallorca" von Gerry Jansen Station. Im Gepäck der turbulenten Urlaubskomödie waren nicht nur viel Spaß und gute Unterhaltung für das Publikum, sondern auch eine Starbesetzung. Oliver Clemens, Judith Hildebrandt, Erika Skrotzki und Rhon Diels, alle bekannt aus zahlreichen Fernsehserien und Filmen, standen auf der Bühne. Die Handlung des Stückes spielte dort, wo man sie durch den Titel bereits vermuten konnte: Auf Mallorca. Drei Reisende, Doris Mayer (Judith Hildebrandt), Klaus-Rüdiger Maier (Oliver Clemens) und Marin Meier (Rhon Diels) steigen im Hotel "Steffi und Boris" am Ballermann ab. Was sie nicht ahnen ist, dass Portier Pedro (gespielt von Regisseur und Intendant Thomas Rohmer) das Zimmer 318 an alle drei gleichzeitig vermietet hat. Da ist Ärger vorprogrammiert, denn irgendwann mussten sich die drei ahnungslosen Gäste im Zimmer über den Weg laufen. Und als dann auch noch die Nonne, Schwester Doris, auftaucht, die vom vergnügungssüchtigen Klaus-Rüdiger für die Prostituierte Doris gehalten wird, die er sich aufs Zimmer bestellt hat, obwohl sie auf der Suche nach Martin ist, der vor hat ins Kloster zu gehen, ist die Verwirrung perfekt.

Mit herrlich-komischem Humor, einem guten Händchen für die Bühne und das Publikum und einer großen Portion verzwickter Situationen wirbelten die Darsteller über die Bühne. Besonders  impulsive und mit durchdringender Stimme verkörperte Judith Hildebrandt die quirlige Doris, die auch mit dem Einsatz ihres Tennisschlägers das Urlaubsdomizil in der baufälligen Absteige verteidigte.

Köstlich auch das Machogehabe des sich für den tollsten Liebhaber haltenden Klaus-Rüdiger, alias Oliver Clemens, der sogar einen Strip bis auf die goldene Unterhose hinlegte.

Das Publikum lachte viel über das lustige Stück und beklatschte die Schauspieler für ihre gekonnte Darstellung."

Hessische Niedersächsische Allgemeine, Christl Eberlein, 17.02.2017

 

 

Meppen - "Premiere von Ausgerechnet Mallorca in Meppen. Mit der klamaukigen Komödie „Ausgerechnet Mallorca“ von Gerry Jansen feierten die Theatergastspiele Fürth eine gelungene Premiere im Meppener Theater.

Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist ein antiquiertes und heruntergekommenes Hotelzimmer (Bühnenbild: Belèn Montoliu und Gunter Rubin) auf Mallorca. Doch darin wollen gleich drei Personen ihren verdienten Sommerurlaub verbringen: Playboy Klaus-Rüdiger Maier (Oliver Clemens), Novize Martin Meier (Rhon Diels) und die bodenständige Bayerin Doris Mayer (Judith Hildebrandt). Der Nachname sorgt im Laufe der Geschichte nicht nur beim Hotel für Verwirrung: Bei der Buchung gab es bereits einen Fehler und so sind alle auf dieses eine Zimmer gebucht worden. Natürlich ohne voneinander zu wissen. Der chaotische aber einfallsreiche Angestellte Pedro Rodriguez (Thomas Rohmer, auch Regisseur) versucht dies den Gästen so gut es geht zu verheimlichen. Zu allem Überfluss taucht in diesem Chaos noch Nonne Doris (Erika Skrotzki) auf der Suche nach dem Novizen auf. Die Verwirrung ist perfekt. Auch oder gerade weil die Geschichte äußerst überschaubar ist, bietet sie eine Menge Gelegenheiten für Situationskomik. Dass diese sich glücklicherweise meistens noch auf einem gewissen Niveau abspielt, ist dem komödienerfahrenen Autoren Jansen zu verdanken. Regisseur Thomas Rohmer sorgte im Übrigen dafür, dass diese Komik um Slapstick ergänzt wurde und der Abend zu einem vor allem im zweiten Akt flott arrangierten und zudem kurzweiligen wurde. Die bekannte Schauspielerriege hatte somit nicht die allergrößte Mühe aufzuwenden, das Stück in Fahrt zu bringen. Sie hatten bereits durch Buch und Regie zahlreiche Vorlagen, die ihnen Lacher garantierten. Und doch darf ihnen attestiert werden, dass sie überzeugend in ihre Rollen schlüpften und so erheblichen Anteil an der erfolgreichen Umsetzung hatten. Eine Verwechslungs- und Klamaukgeschichte zeigte das Tourneetheater aus dem bayerischen Fürth mit „Ausgerechnet Mallorca“. Darauf zielend ist den Kreativen dieser Inszenierung gelungen, was erreicht werden sollte: Ein seichter aber eben unterhaltsamer Theaterabend."

Delmenhorster Kreisblatt, Michael Potthast, 14.02.2017

 

 

Bielefeld-Brackwede Drei Mal Meier auf Mallorca. 600 Zuschauer erleben turbulente Komödie um ein überbuchtes Ferienzimmer. Maier, Mayer oder doch Meier? Doris, Klaus-Rüdiger und Martin könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch neben dem gleichen Nachnamen haben sie noch eine Gemeinsamkeit, von der sie nichts wissen: das gleiche Zimmer im Hotel "Steffi & Boris" auf Mallorca.

"Ausgerechnet Mallorca" ist eine unterhaltsame Urlaubskomödie, die die Theatergastspiele Fürth am Sonntagabend nach Brackwede in die Aula der Realschule brachten. Knapp 600 Besucher wollten sich die Produktion von Gerry Jansen im Rahmen der Brackweder-Theaterreihe Kulisse nicht entgehen lassen. Das Kammerspiel, das sich ausschließlich auf das Zimmer Nummer 318 des Hotels "Steffi & Boris" beschränkt, erzählt die Geschichte der drei Meiers auf humorvolle und spannende Art und Weise.  Der schusselige Portier Pedro (Thomas Rohmer) hat offensichtlich Probleme mit dem deutschen Namen seiner Gäste. Ohne es zu ahnen, ziehen nacheinander Klaus-Rüdiger Maier (Oliver Clemens), Doris Meyer (Judith Hildebrandt) und Martin Meier (Rhon Diels) in das gleiche, eher schlichte Zimmer mit der kaputten Toilettenspülung und den Kakerlaken in der Dusche ein. "Das reinste Touristen-Ghetto" beschreibt es Klaus-Rüdiger seiner Frau Waltraud am Telefon. Diese ahnt jedoch nicht, dass ihr feiner Ehemann nicht zum Wandern auf Mallorca ist. Dass sich Klaus-Rüdiger eine junge Dame mit dem Namen Doris aus einem gewissen Etablissement auf sein Zimmer bestellt, führt zu einigen Problemen mit seiner unwissenden Zimmergenossin, die ebenfalls Doris heißt und auf Mallorca eigentlich nur ihren Liebeskummer vergessen will. Portier Pedro indes kommt währenddessen sichtlich immer mehr ins Schwitzen bei dem Versuch, die drei Meiers gleichzeitig im selben Zimmer unterzubringen - ohne dass diese sich dabei über den Weg laufen, versteht sich. Als der fromme Martin, der nach seinem Urlaub eigentlich das Domizil im Kloster anstrebt, auch noch Besuch von einer vermeintlichen Nonne namens Doris (Erika Skrotzki) bekommt, sind die kuriosen Verwicklungen perfekt. Drei Meiers; doch einer verrückter als der andere: Der eine gewinnt den Männer-Striptease-Wettbewerb, der andere das Bananen-Wettessen und Doris wird für ihre Tobsuchtsanfälle gefürchtet. Thomas Rohmer, der nícht nur den Portier Pedro spielt, sondern auf der Bühne auch Regie führt, schafft so ein Stück, dass den Zuschauer mit auf eine Reise zur liebsten Insel der Deutschen nimmt. Große und kleine Lacher sind garantiert, vorausgesetzt der Humor darf etwas deftiger sein. Überzeugend sind vor allem die Darsteller des knapp zweistündigen Stückes. So auch Judith Hildebrandt als Doris, die der eine oder andere noch aus der ARD-Vorabendserie "Marienhof" oder als Zimmermädchen Tanja aus "Sturm der Liebe" in Erinnerung haben dürfte.

TV-Erfahrung haben die Schauspieler alle. Allen voran Klaus-Rüdiger-Darsteller Oliver Clemens. Er wirkte in Produktionen wie "Bulle von Tölz", "In aller Freundschaft" und von 1990 bis 94 im "Tatort" mit. Der Erfolg des Stückes ist in erster Linie den unterhaltsamen Darbietungen der Akkteure zu verdanken. Doch es ist auch die lockere Urlaubsatmosphäre, die das Publikum in der Realschul-Aula mitreißt. Egal ob Meier, Maier oder Meyer - am Ende bekommen sie fast alle ihr Happy End. Und Portier Pedro hat noch immer nicht genug von deutschen Touristen "Und wann kommen Sie zu mir nach Mallorca?" fragt er zum Schluss. Wenn es nach den begeisterten Brackwedern ginge, so schnell wie möglich."

Westfalen-Blatt, Vivian Winzler, 14.03.2017

 

 

Brackwede - Gartenzwerg und Gummipuppe im Theater. Brackweder Kulisse: 580 Besucher gehen mit "Ausgerechnet Mallorca" auf Reise. Was ist nur los in Zimmer 318? Ein heruntergekommenes Hotel auf Mallorca, ein gewitzter Portier, eine Nonne und drei Urlauber namens Meier (in unterschiedlichen Schreibweisen) bilden den Ausgangspunkt der Verwechslungskomödie "Ausgerechnet Mallorca". Mit viel nackter Haut und Zweideutigkeit pur sorgt das Ensemble der Fürther Gastspiele dafür, dass sich die 580 Besucher beim Tourneetheater in der Aula der Brackweder Realschule bestens unterhalten fühlen. Und darum geht´s : Hotelportier Pedro Rodriguez (Thomas Rohmer) hat das heruntergekommene Zimmer 318, namentlich die Suite, versehentlich gleich an drei verschiedene Urlauber vermietet. Sowohl Klaus-Rüdiger Maier (Oliver Clemens) als auch Doris Mayer (Judith Hildebrandt) sind zum Stelldichein mit ihren Geliebten auf der Insel. Beide werden von ihren Rendezvous schnell sitzengelassen. Der dritte Meier ist Martin (Rhon Diels), der auf Mallorca noch einmal Spaß haben will, bevor er ins Kloster geht. Er wird verfolgt von Schwester Doris (Erika Skrotzki), die seine Mutter ihm hinterhergeschickt hat. Währenddessen ruft Klaus-Rüdigers Frau Waltraud - gerade auf Kur - immer wieder an. Sie hat eine schlimme Nachricht nach der anderen, erwischt aber jedes Mal nur Pedro oder einen der anderen Zimmerbewohner. So sehr sich Portier Pedro abmüht, die "Meiers" voneinander fernzuhalten, führt das Ganze jedoch zu Verwechslungen, in die schließlich sogar eine Gummipuppe und ein Gartenzwerg involviert sind. Und während Martin und Doris sich ineinander verlieben, sorgt Oliver Clemens als Chauvinist und Lebemann Klaus-Rüdiger mit selbstverliebten Striptease und Tanzeinlagen dafür, dass sich die Zuschauer kringelig lachen. Irgendwie schade ist dann schon, dass ausgerechnet Klaus-Rüdiger am Ende der Gekniffene ist. Während die anderen ihr Happy End bekommen, erreichen ihn alle Nachrichten seiner Frau auf einmal: Auto kaputt, Haus abgebrannt, Frau durchgebrannt und obendrein ist der Hund gestorben. Zum Glück ist mit Schwester Doris eine Seelsorgerin vor Ort.

Neue Westfälische, Judith Gladow, 14.03.2017

 

 

Schlanders Italien - "Die Theatergastspiele Fürth bieten allen Theaterfreunden mit dieser musikalischen Komödie der besonderen Art einen vergnüglichen Lachabend."

Der Vinschger Wind, 21.02.2017

 

 

Erlangen - "Schenkelklopfer am Ballermann". Theatergastspiele Fürth sorgten in Baiersdorf für jede Menge Lacher. "Ausgerechnet Mallorca" heißt das Stück, mit dem die Theatergastspiele Fürth in der Baiersdorfer Jahnhalle zu erleben waren. Thomas Rohmer, der auch selbst eine Rolle im fünfköpfigen Ensemble übernahm, hat dabei das Publikum mit einem Schenkelklopfer nach dem anderen zum Lachen gebracht.

Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es in dem Theaterstück von Gerry Jansen um einen Urlaub im "17. Bundesland": auf der Baleareninsel Mallorca. Den Möchtegern-Playboy Klaus-Rüdiger, die aus Bayern stammende Doris und den angehenden Novizen Martin eint ihr Nachname: Maier, Meier oder auch Mayer. Das hat zur Folge, dass vom dreisten Pedro, dem vertretenden Hotelchef und "Mädchen für alles", auf dasselbe schäbige Hotelzimmer gebucht werden. Die Ausgangssituation für die turbulente Verwechslungskomödie ist also perfekt. Das Zimmer ist der Inbegriff der schlimmsten Albträume aller Urlauber. Es ist nicht gerade hübsch, die Aussicht ist verbaut, die Wasserleitungen sind defekt und das Telefon ist kaputt. Pedro (gespielt vom langjährigen Leiter der Theatergastspiele, Thomas Rohmer, der außerdem Regie führt) steht seinen Gästen aber mit Rat und Tat zur Seite: Er bringt Wassereimer, die die Toilettenspülung ersetzen, und knotet die gerissene Telefonstrippe einfach wieder zusammen (und es funktioniert !). Verständnis für Beschwerden hat er allerdings nicht. Pedro versteht sich außerdem darauf, ein Zusammentreffen der Gäste so lange wie möglich hinauszuzögern.

Dafür schleicht er sich immer wieder ins Zimmer, versteckt das Gepäck - oder bei Bedarf auch sich selbst - und baut schließlich sogar den Schrank mit Hilfe eines doppelten Bodens so um, dass jeder Gast nur seine Sachen darin vorfindet. Wenn eine Begegnung der Mai/ei/ayers droht, schließt er Doris (Judith Hildebrandt: Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin) kurzer Hand im Bad ein. Gegenüber Klaus-Rüdiger (Fernsehschauspieler Oliver Clemens) behauptet er, es handle sich um die Putzfrau. (Mit gekonntem spanischen Akzent: "Putzefrau musse man immer einsperren, sonste nix putze!"). Alternativ wirft er die Gäste unter verschiedenen Vorwänden einfach hinaus - selbst wenn sie nur mit einem Handtuch bekleidet sind. Doris, die gerne herumschreit und für die Frauenklischees zuständig ist, und Klaus-Rüdiger, der sich auch fürs Strippen nicht zu schade ist, wollen auf Mallorca eine schöne Zeit mit ihren Affären verbringen. Beide werden aber versetzt. Martin (dargestellt von Rhon Diels, bekannt aus Fernsehen und Werbung) will sich "von der Weltlichkeit verabschieden", bevor er in ein Kloster eintritt. Somit haben alle ihren Grund, es auf dem Ballermann ordentlich krachen zu lassen. Martins Mutter schickt jedoch Schwester Doris (von Fernsehschauspielerin Erika Skrotzki verkörpert´) hinterher. Die Nonne soll (vermeintlich) sicherstellen, dass er dabei nicht von seiner Entscheidung abkommt, und Martin versucht, sich von ihr zu verstecken.

Die klamaukige Verwechslungskomödie lässt kein Klischee aus: Wer gern über Männer in Frauenkleidern, Gummipuppen oder andere schlüpfrige Anspielungen oder auch nicht heruntergespülte, ehemalige Körperinhalte in der Toilette lacht, kommt voll auf seine Kosten. Das Publikum amüsiert sich prächtig, klatscht bei den abgespielten Ballermann-Hits begeistert mit und fühlt sich sichtlich gut unterhalten. Was will man mehr."

Erlanger Nachrichten, Gisa Bodenstein, 22. März 2017

 

 

Fürth - Vergnügliches Chaos: Der Prinzipal - der in Möhrendorf residierenden Theatergastspiele Fürth - ist Thomas Rohmer. In seiner Geburtsstadt Fürth begeistert er als schusseliger Pedro, tanzt Flamenco mit dem Putzeimer auf dem Kopf, schlägt ständig das Kreuzzeichen, sperrt eifrig die Hotelgäste im Bad ein, versteckt sich im Kleiderschrank und unterm Bett und schubst als einfachste Lösung Klaus-Rüdiger Maier vom Balkon in den Schwimmingpool - ein Tausendsassa, der den Laden auch als Regisseur am Laufen hält. Reichlich Beifall."

Fürther Nachrichten, Günther Greeb, 30.05.2017

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