Das Plakat zu unserer Aufführung
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Thekla Carola Wied
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Foto: Christian Hartmann

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Foto: Christian Hartmann

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24 Stunden aus dem Leben einer Frau

 

von Stefan Zweig
gelesen und gespielt von
Thekla Carola Wied
Regie: Thekla Carola Wied
 

 

Tourneezeitraum:
März und April 2018
 
 
 
EIN GANZ BESONDERER ABEND FÜR IHR PUBLIKUM !
 

Eine der größten und beliebtesten deutschen Schauspielerinnen endlich wieder auf Tournee !

 

Eine dramatische Geschichte über eine lebensverändernde Nacht, einen Mann, der der Spielsucht verfallen ist und eine Frau, die die Gefährdung der Leidenschaft erlebt….

 

Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau ist eine Novelle von Stefan Zweig aus dem Jahr 1927. Der Erzähler wohnt in einer kleinen Pension an der Riviera in der Nähe von Monte Carlo. Einem Gast, Vater von zwei halbwüchsigen Töchtern, brennt die Frau mit einem jungen Mann durch. Die unerhörte Begebenheit wird unter den Gästen der Pension kontrovers diskutiert. Mrs C., eine bejahrte schottische Dame, kommt mit dem Erzähler ins Gespräch, sie vertraut ihm und erzählt ihm unter vier Augen eine ungewöhnliche und unvergessliche Begebenheit ihres Lebens. Mrs. C. will sich die Erlebnisse eines Tages, der 25 Jahre zurückliegt, von der Seele reden. Damals war die begüterte Frau im zweiten Jahr verwitwet. Die beiden Söhne gingen inzwischen eigene Wege; brauchten und wollten ihren Beistand nicht mehr. An einem Tag im März begegnet Mrs. C. in dem Kasino von Monte Carlo ihrer neuen Liebe. Ein etwa 24-jähriger angehender österreichischer Diplomat mit polnischen adeligen Wurzeln, zurzeit in Nizza lebend, spielt und verliert. Mrs. C., die achtzehn Jahre Ältere, will den Verlierer vor dem Suizid bewahren.

 

Stefan Zweigs Novelle erzählt die dramatische Geschichte einer unerwarteten und unerhörten Leidenschaft. Es geht um die Begegnung eines leidenschaftlichen jungen Mannes, der einer Sucht verfallen ist und einer Frau, die überhaupt erst die Gefährdungen einer Leidenschaft erlebt. Sie merkt, dass es etwas gibt, wofür sie alle Tabus brechen würde, von denen sie nie gedacht hätte, dass sie sie je überschreiten könnte. Sie entdeckt sich neu, entdeckt die Welt neu und somit auch die Gesellschaft und sie sieht Heuchelei und Doppelmoral viel klarer.

 

„Rätselhafte psychologische Dinge haben über mich eine geradezu beunruhigende

Macht“ bekannte Stefan Zweig einmal und dieser Ausspruch scheint sich auch in der

Erzählung „24 Stunden aus dem Leben einer Frau“ zu erfüllen. Für Zweig bedeutet – Erzählen - das Erleben seiner Figuren nachzuvollziehen, auch

oder gerade dort, wo es fremd, abseitig und jenseits der bürgerlichen Tabugrenzen sich vollzieht. Das Phantastische und Außergewöhnliche verwandelt sich auch hier, wie so oft in Zweig 's Werk, in viele Facetten der Realität, wobei er seine Menschen nie bloßstellt, er wertet ihr Verhalten nicht, sondern macht sich zum Fürsprecher seiner tragischen Helden, indem er sagt“Wer einmal sich selbst gefunden hat, kann nichts auf der Welt

mehr verlieren! Und wer einmal den Menschen in sich begriffen, der begreift alle Menschen“. (Zweig)

 

Ein besonderer Abend - passend für Schauspiel, Gemischtes Abonnement und das "Besondere".