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PRESSESTIMMEN ENIGMA

Auszug

BAD LIEBENSTEIN - Wer trotz sommerlichen Außentemperaturen den Samstagabend für einen Besuch im Kurtheater nutzte, wurde mit einer bravourösen Aufführung der Theatergruppe Nürnberger Land belohnt.

"Enigma", ein Kammerspiel aus dem Jahr 1995, wurde von der Theatergruppe Nürnberger Land im Bad Liebensteiner Kurtheater präsentiert. Für die Uraufführung des Stücks von Eric-Emmanuel Schmitt hatte sich sogar Alain Delon für die Rolle des undurchsichtigen, selbstgefälligen Schriftstellers Abel Znorko begeistern lassen, ebenso spielten Donald Sutherland, Max von Sydow und Mario Adorf bereits die facettenreiche Figur.

Thomas Rohmer, seit über 20 Jahren Leiter der Theatergastspiele Fürth, führt nicht nur Regie, sondern mimt auch hervorragend den vermeintlichen Journalisten Erik Larsen. Auch die Rolle des Abel Znorko ist exzellent besetzt … Genau wie Rohmer verschmilzt Wilhelm mit der Figur. … Ins Wechselbad der Gefühle stürzt ihn ein empfindsamer und rührender Thomas Rohmer als Journalist Erik Larsen.

Dem Zuschauer stellt sich von Anfang an die Frage: Warum ist der Journalist für ein Interview so weit gereist? Und warum darf ausgerechnet er den berühmten Bestsellerautor befragen? Antworten bringen die immer wieder völlig überraschenden Wendungen des im Laufe des Abends immer interessanter werdenden, spannenden Zwiegesprächs. Noch verstärkt wird die spannungsgeladene Stimmung durch die im Hintergrund immer wieder angespielten Enigma-Variationen von Edward Elgar, teilweise szenisch unterbrochen von dumpfen Paukenschlägen.

In den gut zwei Stunden erlebten die Zuschauer im Kurtheater eine tiefgründige, amüsante, aber gleichermaßen zu Herzen gehenden Vorstellung, die nicht zuletzt auch Lust auf die "Enigma"-Variationen von Edward Elgar macht.

"Eigentlich sind wir keine Theatergänger", erzählt Marion Hebert aus Schweina, die mit ihrem Mann Frank in Theater gekommen ist. "Es hat mich neugierig gemacht, wie man einen Thriller spielen kann. Ich bin beindruckt, dass man einzig und allein durch Worte solch eine Spannung aufbauen kann. Die beiden Darsteller haben eine sehr gute schauspielerische Leistung geboten."

Südthüringer Zeitung, Freies Wort, (Sibylle Bießmann), 10.06.2013

 

 

GUNZENHAUSEN – Von Betrug und Selbstbetrug, der Kraft der Liebe und der Leidenschaft, und von dem, was nach dem Tod vom Menschen bleibt, erzählt „Enigma". Mit dem Thriller von Éric-Emmanuel Schmitt, der in der Gunzenhäuser Stadthalle zu sehen war, bringt die „Theatergruppe Nürnberger Land" allein mit Worten mehr Spannung als jeder Krimi, mehr Lebens- und Sinnfragen als so manche philosophische Runde auf die Bühne. …

Was ist stärker: Leidenschaft oder Liebe? Die Vorstellungskraft oder die Realität? „Wer das Leben nicht liebt, rettet sich ins Erhabene", moralisiert Larsen (Thomas Rohmer, der zudem als gespürsicherer Regisseur glänzt). …  Erik Larsen wirkt anfangs farblos, intellektuell unterlegen und Znorkos galligem Spott ausgeliefert wie ein Schuljunge. Mit jeder Enthüllung gewinnt er aber an Souveränität und charakterlicher Tiefe, bis er dem Starautor ebenso verbal wie in der Beziehung zu Helene ebenbürtig erscheint und schließlich wegen seiner Emotionsfähigkeit triumphiert – um doch letztlich zu scheitern, weil er Znorko nicht ändern, die Lüge nicht beenden und sich damit nicht aus dem selbst geschaffenen Spiel befreien kann. So wird der stolze Puppenspieler Znorko im Laufe des Stücks zur machtlosen Marionette und die vermeintliche Nebenfigur Larsen zum Strippenzieher – dem eigentlichen Verfasser von Znorkos Liebesroman. Zum Schluss muss der wahrheitsliebende Lügner aber erkennen, dass auch er sich in den Fäden seines Spiels verstrickt hat und an die von ihm geschaffene „Puppe" gebunden -ist. …Eine ebenso fordernde wie überzeugende Inszenierung, die die Zuschauer im Saal am Ende zu Recht mit viel Applaus und sogar einigen stehenden Ovationen feierten. Den Erlös der Aufführung spendet die Theatergruppe Nürnberger Land (www.theatergruppe-nuernbergerland. de) übrigens vollständig der Lebenshilfe-Stiftung.

Altmühlbote, Gunzenhausen, Patrick Shaw, 27.5.2013

 

LAUF — Der sehr gut besuchte „KulturRaum“ der Pegnitz-Zeitung verwandelte sich in ein veritables kleines Theater, als Thomas Rohmer und Martin Wilhelm mit dem Zwei-Mann-Stück„Enigma“ dort gastierten. Mittels Meeresrauschen und Möwenschreien konnte man sich schon vor Beginn der Aufführung auf die Szenerie – ein einsames Haus auf einer Insel – einlassen.

Das Bühnenbild ist schlicht: zwei Sessel, ein Stuhl, eine Lampe und eine Stereoanlage, auf dem Boden Bücherstapel. Es zeigt das Refugium eines exzentrischen Schriftstellers (Martin Wilhelm) von Weltruhm, der die Einsamkeit bevorzugt. …

Thriller wird das Stück „Enigma“ des französischen Autors Eric- Emmanuel Schmitt im Untertitel genannt, was allerdings irreführend ist. Denn die gelegentlichen Gewehrschüsse gehen gezielt da-neben, und es gibt ein Duell aus- schließlich mit Worten. Das aber hat es in sich. Die Gefühle der beiden werden nach und nach ausgelotet und schließlich offengelegt. Angst vor Bindung und der Banalität eines Ehealltags beherrschen den berühmten Autor. Sein Gegenspieler versucht dagegen, seiner Liebe zu seiner Frau noch nach deren Tod auf ungewöhnliche Weise Substanz zu verleihen.

Beide müssen sich im Verlauf des Dramas ihren Lebenslügen auf schmerzhafte Weise stellen. Denn, wie es sich herausstellen wird, lieben beide dieselbe Frau. Was als Tragödie enden könnte, nimmt je- doch eine überraschende und versöhnliche Wende: Das Ende könnte sogar zum Anfang einer wunderbaren Freundschaft werden.

Das Stück verlangt den beiden Schauspielern Höchstleistungen ab. Der Text ist umfangreich, und fast zwei Stunden Theater mit ständiger Bühnenpräsenz sind eine Herausforderung, der Martin Wilhelm und Thomas Rohmer sich erfolgreich stellen. Den beiden gelingt es, die Wechselbäder der Gefühle glaub- würdig darzustellen. Mit wohldosiertem Witz und Situationskomik werden die überraschenden Wendungen präsentiert, ohne das Stück zur Komödie werden zu lassen. Fazit: sehenswert.

PZ-Verleger Lambert Herrmann zeigte sich am Ende begeistert und dankte der Theatergruppe Nürnberger Land, dieses „Highlight“ für den „KulturRaum“ ermöglicht zu haben. Auch das Publikum dankte mit lange anhaltendem Applaus für einen unterhaltsamen wie tiefsinnigen Abend.

Pegnitz-Zeitung, Anne Stegmeier, 29.04.2013



FÜRTH - ..."Regisseur Rohmer schafft es, seine Inszenierung beinah manieristisch bis ins kleinste Detail durchzugestalten. Beim Gewitter weht der Vorhang im Wind...
Das Hochglanz-Programmheft ist professionell gemacht und voller tiefsinniger Texte...
Wortgewandt und ausdrucksstark durchleben Rohmer und Wilhelm im recht gut gefüllten Saal die drei Akte des Thrillers…. Rohmer setzt seinerseits perfekt den gefühlvollen und fürsorglichen Gegenpart. Geschickt spielen sie einander die Bälle zu..."
Fürther Nachrichten, Brigitte Riemann, 27.03.2013

"20 Minuten Jubel und tobender Beifall. ... Ein Erfolg"
Radiokritik vom 23.03.2013

 

Zuschauerstimmen:

 

Lieber Thomas,

ich freue mich sehr, dass Deine ENIGMA-Produktion so gut ankommt!

Ich habe das Stück schon in mehreren Inszenierungen gesehen, aber die Aufführung im historischen Ambiente der Burg Rabenstein und hoch über einem Felsenabhang (ich spüre so was immer sehr intensiv) war schon etwas ganz Besonderes! Nach den sehnsuchtsvollen Möwenschreien mit Meeresrauschen habt Ihr uns dann in ein feinnerviges Drama entführt, sehr lebendig und überzeugend in der Darstellung reichhaltiger Verklemmtheit, Verkrustetheit, Überheblichkeit, Trauer, Unterwürfigkeit und Liebe. Ein Abschweifen der Gedanken war dank der dichten Interpretation über die ganze Dauer der Vorstellung unmöglich und eigentlich war für uns die Pause störend, weil die Spannung wirklich stringent durchgezogen wurde.
Mit großer Empathie sind wir Eurer hochkonzentrierten Interpretation der Wechselspiele der Gefühle, der Anklagen und Verteidigungen, der Aufdeckung schmerzhafter Lebenslügen und mehr oder minder unfreiwilliger Annäherungen gefolgt. Wir haben den Besuch ganz bestimmt nicht bereut.

Kreiskulturrätin der Stadt Kronach, Gisela Lang über die Aufführung in Ahorntal "Burg Rabenstein"


...ein bisschen spät, aber immer noch sehr beeindruckt, möchte ich Sie zu Ihrer tollen Aufführung beglückwünschen und Ihnen für diesen wunderbaren Abend danken! Wir - mein Mann, unsere Tochter und ich - waren sehr angetan vom Theaterstück selbst, ganz besonders aber von Ihrer Regiearbeit und Ihrer großartigen schauspielerischen Leistung! Wie kann man sich nur diese riesige Menge an Text merken und diesen dann auch noch mit so viel Ausdruckskraft auf die Bühne bringen?

Mundpropaganda wird bestimmt dafür sorgen, dass die weiteren Aufführungen gut besucht sein werden und viele Besucher gut unterhalten, tief beeindruckt, glücklich und beschwingt nach Hause gehen werden!

Das wünsche ich den Theatergästen, Ihnen und Ihrem Team - mit lieben Grüßen ...

 

...nochmal meinen Glückwunsch zur Aufführung. War wirklich sehr gelungen. Gruß ...

 

...herzlichen Glückwunsch zu der gelungenen Premiere! Das war ja ein prima Start. Für Sie und das tolle Team viel Erfolg bei den kommenden Aufführungen. Gruß ...


...Danke für Ihre tolle Enigma-Produktion. Als treue Theaterbesucher kennen wir natürlich das Stück. Ihre Inszenierung war bislang die beste unserer fünf bisher besuchten Inszenierungen. Herzlichen Glückwunsch. Sie waren toll!
Liebe Grüße ...

 

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