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KOMÖDIE IM DUNKELN 
Komödienwelterfolg von Peter Shaffer
(Deutsch von Lüder Wortmann)
mit Benjamin Krüger, Gerda Steiner, 
Michael Vogtmann, Julian Brodacz, 
Felix Maria Berger, Arnold Weglorz, Anna Vogt und Merle Schwietert
​​Regie: Thomas Rohmer
Kostüme: Thomas Rohmer

Tourneezeitraum: 

10. September 2025 bis 02. Oktober 2025
& 01. November 2025 bis 20. Dezember 2025
Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 

Von Herzen lachen ? Kein Problem bei Shaffers grandioser und urkomischer Komödie, die zum Welterfolg wurde. 

Die witzigste Komödie dieser Saison !

 

 »Komödie im Dunkeln« funktioniert über einen einfachen, aber genialen Kniff: Wenn es in Wahrheit dunkel ist, wird es auf der Bühne hell – und umgekehrt!

 

Peter Shaffer arbeitet mit einem genialen Trick: Nach einem Kurzschluss müsste die Bühne zwar eigentlich im Dunkeln liegen, doch die Lichtverhältnisse sind umgekehrt. Die Zuschauer sehen alle Ereignisse im hellen Tageslicht, während die Schauspieler so spielen müssen, als ob sie im Dunkeln tappen würden. Situationskomik und erhellende Missverständnisse sind das Resultat: Alle stolpern und stürzen. Gleichzeitig wähnen sie sich unsichtbar und somit unbeobachtet. So entstehen umwerfend komische Momente. …

 

 

1965 fand am National Theatre die Uraufführung von Peter Shaffers „Komödie im Dunkeln“ (Black Comedy) statt. Der Autor bringt sein Stück durch eine geniale Idee zum Leuchten: Die Bühne ist hell, wenn sie für die Darsteller im Dunkeln liegt, und dunkel, wenn das Licht angeht. Während die Darsteller auf der Bühne ihr Orientierungsvermögen verlieren und Dinge tun, für die sie sich bei Licht schämen würden, hat der Zuschauer den Überblick und amüsiert sich über die zahlreichen Fettnäpfchen, die in der Dunkelheit lauern und von denen kaum eines ausgelassen wird. 
 

Zum Inhalt : 


Im Zentrum der Komödie steht Brindsley, ein junger, noch brotloser Künstler, der von einer großen Künstlerkarriere träumt. Gemeinsam mit seiner Verlobten erwartet er den Besuch des reichen russischen Kunstmäzens George Godunow. Um ihm und seinem zukünftigen Schwiegervater zu imponieren, hat er seine schäbigen Möbel gegen die exquisiten Antiquitäten seines vorübergehend verreisten Nachbarn Harold „ausgeliehen“, der davon natürlich nichts ahnt. Als die Sicherung durchknallt und auch noch Brindsleys keineswegs abgeschriebene Ex-Freundin Clea, Miss Furnival, die Schnapsdrossel von nebenan, sowie Nachbar Harold, der vorzeitig aus dem Urlaub zurückkommt, hereinschneien, scheint das Chaos komplett. Der Kurzschluss führt zum Stromausfall und taucht das Haus in komplette Dunkelheit … Für die Zuschauer wird es allerdings nun auf der Bühne hell und die Geschichte nimmt irre Fahrt auf. 

Aber es kommt noch schlimmer, denn schließlich taucht noch der Mechaniker auf, der den Kurzschluss reparieren soll, Carols Vater, der nichts von der Verlobung seiner Tochter weiß und last but not least der lang erwartete Kunstsammler. … und die Katastrophe nimmt unweigerlich ihren Lauf ...

Reichlich im Dunkeln gemixte alkoholische Getränke sorgen für weitere Verwechslungen, bis schließlich das Licht wieder an-

(bzw. aus-)geht. 

 

Komödie im Dunkeln ist niveauvolle Lachgarantie, prickelnd, spritzig, amüsant und äußerst lehrreich !

 

Der Kunstgriff Shaffers, der Pekingoper abgeschaut, ist bestechend: Die Bühne ist zwar hell erleuchtet, die Figuren des Stückes tappen aber im Dunkeln. Ein Kurzschluss taucht die Wohnung von Brindsley, der seinen Schwiegervater in spe beeindrucken will, in Finsternis. Situationskomik und erhellende Missverständnisse sind das Resultat: Alle stolpern und stürzen. Gleichzeitig wähnen sie sich unsichtbar und somit unbeobachtet. Die Verlogenheit in den Beziehungen tritt deutlich zu Tage. Ein amüsantes, turbulentes und erhellendes Spiel um Schein und Sein.

 

 

Kritiken:

 

„Eines der lustigsten und brillantesten Stücke unserer Sprache“ (London Sunday Times)

 

„Pure Heiterkeit“ (International Herald Tribune)

 

„Das Lachen nimmt stetig zu …“ (The New York Times)

 

 

Der Autor :

Peter Shaffer wurde 1926 in Liverpool geboren, ging in London zur Schule, studierte in Cambridge Geschichte und lebt danach in New York und London. Er arbeitete u.a. in der New York Public Library, als Redakteur für symphonische Musik in dem Musikverlag Bossey & Hawkes und als Musikkritiker für "Time and Tide".

1958 erhielt er für sein Stück Five Finger Exercise den Dramenpreis des London Evening Standard und den New Yorker Kritikerpreis. Seit 1964 werden seine Stücke am National Theatre, London, uraufgeführt. 1979 hatte dort auch sein Erfolgsstück Amadeus in der Regie von Peter Hall Premiere. Im Dezember 1980 kam es zur Inszenierung am Broadway, für die er einen Tony Award erhielt. Amadeus wurde 1983 von Milos Forman verfilmt und mit mehreren Oscars (u.a. bester Film) ausgezeichnet. Seinen internationalen Durchbruch hatte er mit seiner 1965 am Londoner National Theatre uraufgeführten „Black Comedy (Komödie im Dunkeln). 2001 wurde Peter Shaffer von der Queen für seine Verdienste ums Theater zum Ritter geschlagen. Er starb 2016 im Alter von 90 Jahren.

 

  
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