Das Plakat zu unserer Produktion
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Siemen Rühaak
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Foto: G. Wienekamp Einer der ganz großen deutschen Schauspieler endlich wieder auf Tournee !

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Jan Felski
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Foto: Katja Kuhl Bekannt aus "Die Chefin", "Dahoam is Dahoam", "SoKo Wismar", ....

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Bildschirmfoto 2022-05-03 um 10.31.23.png
GIER UNTER ULMEN
Schauspiel von Eugene O´Neill

 

mit Siemen Rühaak, Jonathan Elias Weiske,
Rebecca Lara Müller, Jan Felski
und Niklas Iwannek
​​Regie: Thomas Rohmer
Bühne: Elmar Thalmann i.V.
Kostüme: Thomas Rohmer

 

Tourneezeitraum:
20. Oktober 2023 bis 22. Dezember 2023
 
Das Stück, 1924 entstanden, schildert den harten, erbarmungslosen Kampf des Menschen, der sich unablässig darum bemüht, die Erde fruchtbar zu machen, sie den Steinen abzuringen, um sie in Besitz zu nehmen.
Aus dem Nichts hat Ephraim Cabot seine Farm in Neuengland durch harte Arbeit im Schweiße seines Angesichts geschaffen und hält seine drei Söhne mit puritanischer Strenge zur Arbeit an. Anstatt das Werk der gemeinsamen Mühen nun an die nächste Generation weiterzu-geben, präsentiert der Witwer den längst erwachsenen Kindern die junge Abbie als seine Braut und setzt damit eine Tragödie von antiker Wucht in Gang:
 
Während die älteren Brüder die Hoffnung, den Vater zu beerben, vollends aufgeben und dem Ruf des Goldes nach Kalifornien folgen, entsteht zwischen dem jüngsten Sohn Eben, seinem Vater und seiner Stiefmutter eine verhängnisvolle Dreieckskonstellation – auch Abbie erhebt Ansprüche auf die Farm, die Eben mit allen Mitteln zu verteidigen bereit ist.
 
Die sexuellen Energien, die sich zwischen den Gleichaltrigen Bahn brechen, machen den Sohn wiederum zum erbitterten Konkurrenten seines Vaters, der seine Macht bis über den Tod hinaus nicht abgeben will.
Abbie, schreckt nicht vor Ehebruch zurück, um die Farm für sich zu gewinnen: Sie verführt Eben, ihren Stiefsohn, in den sie sich verliebt hat. Das aus dieser Liebesbeziehung hervorgegangene Kind soll dem alten Cabot als dessen eigener Nachkomme und Erbe untergeschoben werden. Doch ihr Plan scheitert an ihrer Liebe zu Eben ...
Schließlich gehen Begehren und Gewalt eine explosive Symbiose ein.
Eugene O'Neill wurde 1888 in New York als Kind einer irisch-amerikanischen Schauspielerfamilie geboren. Nach einem Jahr Studium in Princeton (1906-1907), arbeitete er zunächst als Angestellter, in den folgenden Jahren u.a. als Goldsucher, Seemann und Zeitungsreporter. 1912 begann O'Neill, erste Stücke zu schreiben, und studierte von 1914-1915 in Harvard Dramaturgie.
Das folgende Jahrzehnt war er in Provincetown und New York als Bühnenautor und Geschäftsführer der Provincetown Players tätig, die mehrere seiner Stücke aufführten. In den zwanziger Jahren gewann er dreimal den Pulitzerpreis: 1921 für The Hairy Ape (Der haarige Affe), 1922 für Anna Christie und 1928 für Strange Interlude (Seltsames Zwischenspiel). Daneben entstanden zahlreiche andere Stücke.
In seinen beiden letzten Lebensjahrzehnten litt O'Neill an einer Schüttellähmung und konnte den geplanten Dramenzyklus über die Geschichte einer amerikanischen Familie nicht abschließen. Vollendet wurden nur die Teile A Touch of the Poet (Fast ein Poet) und More Stately Mansions (Alle Reichtümer der Welt). Nach 1939 entstanden außerhalb des Zyklus drei weitere Stücke: The Iceman Cometh (Der Eismann kommt) und die zwei autobiographisch gefärbten Tragödien Long Day's Journey into Night (Eines langen Tages Reise in die Nacht, Pulitzerpreis 1957) und A Moon for the Misbegotten(Ein Mond für die Beladenen). O'Neill wurde 1936 als einziger amerikanischer Dramatiker mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Er starb 1953 in Boston.